Kapitel 3: Die Autoreise
03.4. Gut
geschlafen im "Golf Resort" in Ramona und erholt vom anstrengenden
Vortag. Annette hatte von der Schiffsreise geträumt und vermisste das Meer. Es
kündigte sich schon morgens ein heißer Tag an. Der Hwy 78 führte uns ostwärts
in die San Bernardino Mountains, durch die Borrego Wüste an den Salton See.
Dort auf der 86 nach Norden durch zum Teil bewässertes Gebiet mit riesigen
Dattelpalmenplantagen und anderen Kulturpflanzen, die wir vom Auto aus nicht
erkennen konnten. Dazwischen immer wieder staubtrockene Wüste. Dann kamen die
Nobel-Orte Palm Desert, Palm Springs, Desert Hot Springs, Twentynine Palms,
alle Alterssitz vieler reicher Rentner. Palms Springs allein hat 100
Golfplätze, und das mitten in der Wüste!!! Die Temperatur war inzwischen auf
37.0 C geklettert. Wir steuerten in Yucca Valley das am Vorabend gebuchte Motel
"Super 8" an. Mittagspause. Am Nachmittag wollten wir uns den Ort
ansehen, aber es ging einfach nicht. Wie in vielen amerikanischen Städten gibt
es kein Zentrum und auch keine Bürgersteige. Mitten durch den Ort führt der
4-spurige Hwy, davon gehen unzählige Quer- und Parallelstraßen ab. Die
Ausdehnung der Städte ist enorm. Aufgrund der meist eingeschossigen Häuser wird
viel Land "verbraucht". Yucca Valley hat einen Durchmesser von ca. 12
km, auf der Karte aber nur ein winziger Punkt. Im Kampf mit den Autofahrern
kamen wir gerade bis zur Post und zu einem großen Markt, wo wir uns das
Abendbrot besorgten. Ich war hundemüde, schaute noch etwas dieses furchtbare
US-Fernsehen, und um 21.00 Uhr war ich eingenickt. Annette hat noch mit dem
Tablet einige meiner Berichte - auf neudeutsch - gepostet und außerdem noch das
Hotel für den nächsten Tag in Yuma reserviert.
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