Mittwoch, 3. April 2013

31.3.    Tag 14. an Bord, Ostersonntag. Wir haben wieder eine andere Zeitzone erreicht, die Uhr also wieder eine Stunde zurückstellen, Pacific Time. Da in Europa heute die Sommerzeit beginnt, ist der Zeitunterschied gleich um 2 Std. gewachsen, also auf 9 Stunden. Um 7.00 Uhr erreichten wir Cabo San Lucas, die letzte Etappe vor San Diego. In Cabo San Lucas konnten wir nicht am Pier festmachen, da die "Vision of the Seas" zu groß für den Hafen ist. Also wurde der Anker ca. 500 m vom Land entfernt geworfen, bzw. herunter gelassen. Die Ausschiffung erfolgt mit kleinen Booten, Tender genannt, und verläuft reibungslos. 24 Excursionen waren im Angebot, wir entschieden uns aber nur für einen Gang durch die voll auf Touristen eingestellte Stadt. Die Innenstadt war für Autoverkehr gesperrt (Ostersonntag) und war voller Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche.  Und natürlich die 

Kreuzfahrer, die die Läden und Boutiquen abklapperten. Wir kamen mit einem Ehepaar aus Hessen ins Gespräch, das seine 27.!!! Kreuzfahrt machte, im Augenblick die zweite hintereinander. Um 11.30 Uhr fuhren wir wieder zurück zum Schiff, es war zu warm geworden, um weiter herum zu laufen, 31.0 C. Wie nach allen Landgängen wird genau kontrolliert, was man bei sich hat. Taschen und Rucksack werden durchleuchtet, zum Teil auch mit der Hand durchsucht. Früchte oder andere Lebensmittel werden konfisziert. Trotz aller Hygienemaßnahmen hat es einige Gäste erwischt. Gestern bei dem Ausflug war ein Deutscher mit dabei, dessen Frau Durchfall bekommen hatte. Sie wollten beim Schiffsarzt nur Tabletten dagegen holen. Die Frau durfte die Kabine nicht verlassen, ihr Bordpass wurde sofort blockiert, dadurch wäre es unmöglich geworden, dass Schiff zu verlassen. Der bereits bezahlte Ausflug wurde erstattet. Um 15.00 Uhr wurde der Anker gelichtet, ab zur letzten Etappe 1400 km bis San Diego. Als die "Vision" vor Anker lag, kreiste ein Polizeiboot ringsherum, um die zu nahe kommenden Paddelboote, Stehpaddler und Ausflugsboote fernzuhalten. Sicherheit über alles! Wir machten Siesta auf dem Pooldeck, danach Whirlpool und Umziehen fürs Restaurant. Heute war dresscode "formal" angesagt, also "in Schale". Am Tisch hatten wir wieder interessante Nachbarn, die alle schon mal in Deutschland waren. Annette hat einen Teil vom Hummer verdrückt, ich hatte Prime Rib. Danach "Dancing" nach der Musik vom "City Lights Trio" bis 22.00 Uhr.

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