30.3. Tag 13 an Bord, unser 40. Hochzeitstag.
Pünktlich um 7.00 Uhr legten wir in Puerto Vallarta, Mexico, an. 20
verschiedene Exkursionen waren im Angebot. Wir hatten uns für "Sierra
Madre Off-Road Adventure" entschieden, eine 6,5 Std. Tour. Unser Guide,
eine junge Holländerin, die hier für eine Tourismusagentur arbeitet, führte uns
zu unserem Fahrzeug, ein Unimog von Mercedes. Die Seiten offen, gepolsterte
Sitzbänke, überall Haltegriffe, Gurte, ein knallhartes Geländefahrzeug. Wir
waren 10 Personen. Puerto Vallarta liegt in einer großen Bucht, eine schöne,
saubere Stadt. Im Hintergrund die Sierra Madre. Und dann ging's los, zuerst auf einer vielbefahrenen Straße, dann off-road weiter. Spätestens jetzt
wussten wir, warum in der Tourbeschreibung stand: Nicht geeignet für Schwangere
und Personen mit Hals- und Rückenproblemen. Eine Höllenfahrt über Wege, die
keine waren. Wir waren richtig im Hinterland. Aussteigen zu einem 45-minütigen
Marsch durch den Wald mit vielen Erklärungen über die Vegetation. Stopp an
einer kleinen Farm mitten im Nichts. Ein altes Ehepaar lebt hier und ist wohl
auf Touristen vorbereitet (worden), denn die Frau servierte uns einen Imbiss,
Tacos, typisch mexikanisch. Der Unimog sammelte uns wieder ein und brachte uns
nach Sayulita, eine Stadt am Meer mit einem riesigen Sandstrand. Ostersamstag,
ein unbeschreibliches Gewühl von Einheimischen. Volle Restaurants, die Stadt
war ein einziger Markt und Verkaufsstand. Am Strand Hunderte von Liegestühlen
und Sonnenschirmen. Temperatur: 31.0 C. Um 11.30 Uhr weiter off-road zu einem
weniger belebten Strand zu einem Barbecue, organisiert vom Touroperator.
Steaks, Würstchen, alle Sorten Gemüse, Obst, Salate, Kuchen usw. Und natürlich
Tequila, mexikanisches Nationalgetränk. Die 1 1/2 stündige Rückfahrt nach
Puerto Vallarta war sehr lustig. Unser Guide zog eine Flasche Tequila (35 %)
aus der Kühlbox plus etliche Flaschen Bier. Sie wollte mit uns und den anderen
gemeinsam auf unseren Hochzeitstag anstoßen. Während wir nur einen kleinen
Schluck tranken, wollten andere immer wieder auf unser Wohl trinken. Die
Stimmung stieg immer mehr, am Pier angekommen waren alle Flaschen leer.
Durchgeschüttelt vom Unimog entspannten wir uns erst einmal im Whirlpool. 19.00
Uhr Musikshow im Theater mit dem Vision of the Seas Orchester und einer
Sängerin, die heute erst aufs Schiff gekommen war. Beim Abendessen brachten uns
einige Kellner ein Ständchen zum 40.!
Ab 22.00 Uhr Tropical Night auf dem Pooldeck. Die Küche hatte wieder ein
ca. 12 m langes Buffet aufgebaut mit allem, was das Herz begehrt. Unser Herz begehrte
aber nichts mehr, wir konnten einfach nichts mehr essen. Zu ohrenbetäubender
Musik wurden eingeübte Formationstänze getanzt, angeführt vom
Kreuzfahrtdirektor und weiteren Animateuren. Da konnten wir nicht mithalten. Um
23.30 Uhr verzogen wir uns in die Kabine.


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