Montag, 15. April 2013


14.4.       Auf nach Las Vegas! Das Motel "Days Inn" in Hurricane war eigentlich in Ordnung, nur das Personal nicht. Ein erbärmliches Frühstück, Kaffee? - zu Ende, zum Toast Butter und Marmelade aus der Sprühflasche. Rezeption morgens nicht besetzt. Klingt nach Rassismus, was ich jetzt schreibe. Mit 3 Motels waren wir, was das Personal betrifft, nicht zufrieden. Unfreundlich, schlechte Verständigung, und alle 3 Motels wurden von Asiaten geführt, Inder oder Pakistani. Kann Zufall sein oder auch nicht. So haben wir im Einkaufszentrum einen großen Kaffee geholt und für den Tag eingekauft. Wir kennen die Preise in Las Vegas! Das Wetter war sonnig, morgens 15 C. Nach 9 Meilen waren wir auf der Interstate 15. Es war nicht viel Betrieb und wir nahmen uns Zeit für die 230 km. Kurz vor 12.00 Uhr Abfahrt Tropicana Av. Mir tränten die Augen, ein wahnsinniger Autoverkehr. Bloß gut, dass wir uns hier auskennen. Wer hier zum ersten Mal mit dem Auto in so einen Verkehr kommt und nicht genau weiß, wo er hin muss, der hat aber große Probleme. Nicht für uns. Hoteleinfahrt "Harrah's", 
      
                                                             hinein ins Parkhaus (5 Etagen) und zur Rezeption. Check-in ab 16.00 Uhr, früher einchecken 35$ extra. Nicht mit uns! Wir ließen alle Sachen im Auto bis auf meinen Rucksack, der schon angewachsen ist, denn darin liegen die Pässe, beide Portemonnaies, Smartphone, Brillen. Um die Zeit zu vertreiben, stürzten wir uns in das Menschengewühl auf dem Strip bei 29.0C. Es wird immer schlimmer mit den Menschenmassen. 1991 waren wir das erste Mal hier, im Vergleich zu heute war's damals ein Dorf! Wir wollen uns in den 3 Tagen hier etwas erholen und die Annehmlichkeiten des Hotels nutzen. Große Autofahrten werden wir nicht mehr unternehmen, denn die meisten Sehenswürdigkeiten rund um Las Vegas wie Hoover Dam, Tal des Todes, Grand Canyon, Fire Canyon State Park oder Lake Mead kennen wir alle. Auch deshalb ist Las Vegas so beliebt als Ausgangspunkt für die verschiedenen Unternehmungen. Die Outlet Mall kennen wir zwar auch zur Genüge, aber da geht's noch mal hin. Damit endet mein Reisebericht, es sei denn, Annette sprengt die Bank!!!


16.4.   Gesprengt hat Annette die Bank nicht, aber immerhin hat sie aus 10$ 16$ gemacht. Die Temperatur ist um 10 C gefallen, statt 28 nur noch 18 Grad und dazu noch ein saukalter Wüstenwind. Deshalb sind weniger Leute auf dem Strip unterwegs, aber die Casinos sind voll. Unglaublich, was hier für Geld verspielt wird. Mir macht allein das Zugucken Spaß, wenn ich sehe, dass meist die Bank gewinnt. Ebenso unglaublich, was für Spielautomaten entwickelt wurden, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Vielen Dank, Frank, für den Tipp mit "Whole Food", ein Supermarkt der Superlative. Wir haben dort gefrühstückt und für den Tag eingekauft. Dann haben wir noch das obligatorische Foto vor deWillkommensschild

von Las Vegas aufgenommen (bzw. mit uns aufnehmen lassen). Wir mussten lange warten, bis es frei war, denn vor uns war gerade eine Busladung voller Touristen angekommen. Smile - cheese - usw. Ein Elvis-Imitator durfte natürlich nicht fehlen. Auf dem Strip stehen Dutzende von solchen Figuren wie Elvis, Spiderman, Micky Mouse, Roboter usw. und hoffen auf ein Trinkgeld für ein Foto mit ihnen. Japaner, die unserer Meinung nach die Mehrzahl der Touristen nach den Amerikanern stellen, sind willkommene "Opfer". Livemusik gibt es überall in den Casinos, aber dermaßen laut, dass wir es nicht lange dort aushalten. Der Eintritt ist kostenlos, der Hörschaden inclusive.