Dienstag, 2. April 2013


26.3.    Tag 9 an Bord. Seit gestern Abend fahren wir längs der Küste von Costa Rica und Nicaragua Richtung Guatemala. Wetter: sonnig, UV-Index extrem, aber "nur" angenehme 25.0 C. Gestern Abend zum Dinner im Bedienungsrestaurant war Dresscode "White" angesagt. Für die Damen weißes Kleid oder Hose, die Herren weißes Hemd/Jackett, helle Hose. Heute Abend wollen wir wieder mal dorthin gehen: Dresscode "smart casual", d.h. sportlich elegant. Ein paar Worte zu den Passagieren. Es ist ein Gemisch von vornehm bis untere Klasse. Am besten sieht man das im SB-Restaurant. Mütze beim Essen auf dem Kopf, Achselhemd oder Top, obwohl das nicht erwünscht ist, lautes Lachen und Erzählen, "le peuple" würden die Franzosen sagen. Wir fragen uns manchmal, wie manche Leute sich diese nicht gerade billige Kreuzfahrt leisten können. Heute ist das Meer zum ersten Mal bewegt, leichte Schaumkronen. Aber an Bord merkt man absolut nichts. Die Korsika-Fähren würden da schon ganz schön schwanken. An der Reling sitzen, lesen, dösen, schlafen, aufs Meer schauen. Der Wetterfrosch hatte sich geirrt, es wurde immer wärmer, mittags 30.0 C. Um 13.15 Uhr fand auf dem Pooldeck der "Miss Biceps Contest" statt. 6 Männer aus dem Publikum bildeten die Jury, 6 Frauen stellten sich dem Wettbewerb. Ich habe Annette so lange bedrängt, bis sie letztendlich teilgenommen hat. "And here ist Annette from Germany". Die Menge johlte wie bei allen Vorstellungen. Annette hat zwar nicht gewonnen, aber eine gute Vorstellung abgegeben. Ich habe alles auf Video!! Übrigens, seit gestern haben wir einen neuen alten Kapitän. Srecko Bon aus Kroatien wurde von Kapitänin Liz Listensen aus Dänemark abgelöst. Das Meer hatte die Schaumkronen verloren und war wieder platt wie eine Flunder. Um 16.30 Uhr ist Annette in den Fitnessraum gegangen, ich habe bei leicht verschleierter Sonne meine 10 Runden abgespult und dabei wie ein Affe geschwitzt. Heute mal ins Restaurant, wir müssen ja irgendwann mal unsere Abendrobe "ausführen!" Gefallen hat es uns nicht, nur die Gespräche am Tisch waren nett und interessant, 3 Paare aus Großbritannien. Danach ins Zentrum zum Tanzen bis 22.30 Uhr. Wir müssen mehr üben, haben wir festgestellt. 



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