
Farben. Bis 1999 war der Canyon öffentlich
zugänglich. Seit dieser Zeit aber wird er von den Navajos verwaltet. Jetzt gibt
es nur geführte Touren mit kleinen Gruppen von 10 Personen. Der Grund für die
Restriktionen leuchtet ein. Vorher hatten die Touristen den Canyon durch
Eingraphierungen und andere Unsitten den Gesamteindruck verschandelt. Andererseits
muss man sagen, dass die Navajos sich die Erhaltung und Besichtigung gut
bezahlen lassen. 35$ (oder mehr) kostet eine 1,5- stündige Tour zum und durch
den Canyon. Von den 7 Abfahrtszeiten entschieden wir uns 9.30 Uhr, mit uns
waren ca. 60 Personen "auf Achse".
Nach der Besichtigung von Brücke und Damm
fuhren wir zu einer anderen Attraktion, der "Hufeisenkurve" des
Colorado. Vom Klippenrand kann man sehen, wie der Colorado 300 m tiefer eine
270 Grad-Kurve um einen riesigen Sandsteinfelsen macht. Nichts für
Nicht-Schwindel-Freie, es gibt kein Geländer, nur Warnungen haufenweise. Wir
legten uns auf den Bauch, Kopf über den Klippenrand und schossen unsere Fotos.
Und das Glück war mit uns, denn während es den ganzen Tag über bewölkt war, kam
am Nachmittag die Sonne hervor und ließ die Wände des Canyons in den
unterschiedlichsten Farben erscheinen.
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